Neue Mittelschule
- Details
- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 17. November 2011 11:02
- Veröffentlicht am Donnerstag, 19. Mai 2011 12:06
1 Mitverwendung eines Lehrers an der Neuen Mittelschule
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NMS Lehrer (LandeslehrerIn): |
Dummylehrer (kein Sozversnr.) |
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AHS Lehrer (BundeslehrerIn): |
Sozialversicherungsnummer |
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zusätzliche Gegenstände an NMS: |
NMxx (Upis.at Katalog) |
Stammdaten/Lehrer:

Stammdaten/Klassen:

Stammdaten/Fächer:

Grundsätzlich gilt, dass nur die vom BMUKK zusätzlich zugteilten WE der nun folgenden
speziellen Kennzeichnungsvorschriften unterliegen. Zur korrekten Abbildung dieser WE für
die NMS gilt:
Zur korrekten Abbildung der WE für die NMS (aus der Sicht der StammAHS):
1.1 NMS befindet sich an einem Hauptschulstandort:
Fachabkürzung: NMxx
LehrerIn: da BundeslehrerIn mit Svn und DKZ erfassen
Klassenabkürzung: FSx
Schulformkennzahl: 083x
Im Unterricht in der jeweiligen Unterrichts- bzw. Kopplungszeile sind Kennzeichnung je nach Bedarf bzw. nach Zutreffen durchzuführen (UPIS-Kennzeichen).
Bsp.: LFV eines Bundeslehrers:

Sollten über das zugeteilte Ausmaß hinausgehend BundeslehrerInnen an NMS eingesetzt werden, handelt es sich um eine schon bisher mögliche „normale“ Mitverwendung eines Bundeslehrers an einer Pflichtschule. Die dafür auch bisher schon geltenden Bestimmungen zur Abbildung in der LFV sind zu beachten. Weiters ist im Unterricht in der jeweiligen Unterrichtszeile in der Spalte „Erlasszahl“ an den ersten drei Stellen (OHNE Blank davor, jedoch MIT Blank danach) „NMS“ bzw. „KMS“ (für Wien: Kooperative Mittelschule) einzutragen. Da das Feld „Erlasszahl“ immer für die gesamte Kopplung gilt, muss statt einer Kopplung eine KKK durchgeführt werden.
Das Abhalten eines Ordinariates an einem NMS-Standort wird ebenfalls mit der
Angabe einer FSxx-Klasse vorgenommen.
1.2 NMS befindet sich an einem AHS-Standort:
Fachabkürzung: NMxx (für alle Stunden des zusätzlich zu Verfügung gestellten Kontingents des BMUKK für die NMS)
LehrerIn:
- bei LandeslehrerIn ohne Svn und DKZ erfassen (als Dummy-Lehrperson)
- bei falls BundeslehrerIn mit Svn und DKZ erfassen
Klassenabkürzung: reale Klassenabkürzung (NICHT FSx)
Schulformkennzahl: 083x
Im Unterricht in der jeweiligen Unterrichts- bzw. Kopplungszeile sind Kennzeichnung je nach Bedarf bzw. nach Zutreffen durchzuführen (UPIS-Kennzeichen: Bsp.: „H“ bzw. „B“ bzw. „P“ in A-UPIS ,..).
Bsp.: LFV eines Bundeslehrers:

Bsp.: LFV eines Landeslehrers:

Sollten über das zugeteilte Ausmaß hinausgehend Ressourcen an der AHS eingesetzt werden, handelt es sich um eine „normale“ Mitverwendung eines Landeslehrers an einer AHS bzw. um einen „normalen“ Einsatz eines Bundeslehrers. Die dafür auch bisher schon geltenden Bestimmungen zur Abbildung in der LFV sind zu beachten. Weiters ist im Unterricht in der jeweiligen Unterrichtszeile in der Spalte „Erlasszahl“ an den ersten drei Stellen (OHNE Blank davor, jedoch MIT Blank danach) „NMS“ bzw. „KMS“ (für Wien: Kooperative Mittelschule) einzutragen. Da das Feld „Erlasszahl“ immer für die gesamte Kopplung gilt, muss statt einer Kopplung eine KKK durchgeführt werden.
Bsp.: LFV eines Bundeslehrers:

1.3 Eingabe in SAP - nur nötig, wenn NMS eine Bundesdienststelle ist:
Es sind alle Mitverwendungen entsprechend der Realität zu erfassen. Somit kann eine NMS mehrere Partnerschulen aufweisen, ja nach dem von welcher Stammschule die Lehrpersonen zum Abhalten des Unterrichts an der NMS entsandt wurde.
D.h. jede Stammbundesschule weist ausschließlich nur mehr jene Mitverwendungen auf, die direkt an die NMS gehen.
1.4 FMD files von NMS an AHS
- Im Untis Express Modus können auch FMD Files erzeugt werden, die in die MDL Berechnung an der AHS - wie üblich - direkt eingebunden werden können.
- Supplierstunden und Sondereinsätze über den Planungsdialog scheinen im File auf.
- Für U-Supplierungen müssen an der StammAHS Wertekorrekturen durchgeführt werden, da nur ganzzahlige Werte übermittelt werden, nicht aber die Werte der entsprechenden LVG der U-Supplierung!
AHS: nach Angaben der NMS die Werte für die Wertekorrektur ermitteln (z.B.: M mit 1,105 WE, 1,000 wird übermittelt à Wertekorrektur von 0,105 für die U-Supplierung eintragen. Werte müssen dabei nach oben oder nach unten korrigiert werden! (z.B.:Musik an NMS erscheint als 1,000 - WE an AHS betragen für Musik 0,955) - Förderkurse an NMS:
AHS legt Förderkurs nach Angaben der NMS als H-Variante (regelmäßig) oder X-Variante mit einer Fremdschulklasse an.
ad X-Variante)
- Förderkurs mit FS Klasse,
- Stunden werden per Vormerkung oder per Planungsdialog als Sondereinsatz mit „U“ im Stundenplan abgebildet oder per Wertekorrektur abgerechnet.
- NMS muss der AHS zeitgerecht die entsprechenden Informationen (Tel., Mail,.. ) zukommen lassen.

Bsp.: Wertekorrektur an der AHS:

BundeslehrerInnen dürfen ausschließlich für unterrichtende Tätigkeiten an der Partnerschule („Neue Mittelschule“) eingesetzt werden!!! In Ausnahmefällen können diese auch Klassenvorstand sein.
1.5 Unterjährige Projekte an der NMS
Unter unterjährigen Projekten versteht man Unterricht, der bereits zu Beginn des Schuljahres feststeht, sich über einen bestimmten Zeitraum erstreckt, doch ist noch offen, welche Lehrerperson dieses Projekt halten wird. Die Verwendung von unterjährigen Projekten muss mit der Dienstbehörde erster Instanz abgesprochen sein!
Das Projekt muss bereits in die Schulbilanz und in die def. LFV eingehen – die WE dafür müssen also bekannt sein.
Erfassung:
1. Variante – Lehrperson ist bekannt
- Anlegen einer U- Zeile mit dem Unterricht mit von- und bis- Datum (im Beispiel 0,206 WE).

Wichtig ist, den „Unterricht“ zu ignorieren, damit diese Stunden nicht für den Stundenplan herangezogen werden.
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2. Anlegen einer korrespondierenden Zeile mit WSt = 0 und Wert = 0.000 für das Hinüberziehen in die Vormerkungen. Diese Unterrichtszeile wird NICHT mit „ignore“ gekennzeichnet.

3. Die Zeile 492 wird in die Vormerkungen gezogen:
Hierfür…
-
-
- gehen Sie in die Vertretungsplanung,
- öffnen Sie Unterricht/Lehrer oder Klassen
- öffnen Sie die Vormerkungen
- ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste den Unterricht aus der Spalte „Kl,Le“ des Unterrichtsfensters in die Vormerkungen.
-

4. Nun müssen Sie die zu haltenden Stunden eingegeben (nur ganze Stunden sind möglich) (im Bsp. 2 Wstden über 3 Wochen = 6):
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5. Diese Stunden werden nun in den StP gezogen:

Dies funktioniert wie Drag&Drop aus dem Unterricht in den Stundenplan.
(im Beispiel zwei Stunden in der Woche vom 19.10.)
6. Diese Stunden scheinen nun im Vertretungsfenster (Vertretungsplanung -> Vertretungen) auf:

Dabei kann das „U“ in der Statistikspalte herausgelöscht werden oder auch stehenbleiben, die Eintragung „0.000“ im Wert der Unterrichtszeile „overrult“ das Statistikkennzeichen „U“.
7. Diese Stunden kann die Lehrperson natürlich nicht zusätzlich bezahlt bekommen, da diese bereits in der Lehrfächerverteilung enthalten und somit besoldungswirksam sind.
Sie scheinen zwar in der Supplierstundenabrechnung auf, jedoch haben sie keinen Einfluss auf das Wochen-Ist und sind somit ohne Wirkung auf die MDL-Abrechnung.‘

In der LFV erscheint nur die Unterrichtszeile 491 und nicht die 492, welche für die Vormerkungen dient. Damit geht der Unterricht in die Besoldung bzw. MDL- Abrechnung automatisch ein.

Für die Eingabe und Abhaltung der richtigen Stundenzahl ist die Schule verantwortlich!!!
2. Variante – Lehrperson ist unbekannt (Dummy-Lehrer zugeordnet)
Unter Stammdaten → Lehrer bleibt die Spalte „Pers.Nr.“ frei.

Es muss mit einem von- und/oder bis-Datum versehen werden, um die WE zu bestimmen:
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(Dieser Schritt muss jetzt nur gesetzt werden, wenn der Zeitpunkt noch unbekannt ist)
Dieses von – und/oder bis- Datum wird sofort wieder gelöscht und der berechnete Wert als Zeilenwert eingetragen. Begründung: da der Zeitpunkt voraussichtlich geändert werden wird und sonst eine Verplanung nur in dieser Zeit möglich wäre.
Weiters muss diese Unterrichtszeile mit dem ignore-Haken versehen werden.
Die Lehrperson dafür bleibt offen (ZZZ = Dummylehrer).
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Ist nun der Zeitpunkt zum Einsatz des Projektes gekommen, so wird nun das Projekt – mit eingetragenem Datum – aber noch mit Dummy-Lehrer in die Vormerkungen gezogen:

Damit berechnet das Programm die Stundenzahl, die für das Projekt gehalten werden muss (5 Stunden, da das Schuljahr analog zum ehemaligen Q-Lehrer mit 36 berechnet wird).
Nun wird die echte Lehrperson eingesetzt!!!!

Der Unterricht kann jetzt – 5 Stunden – in der Zeit vom 14.3. bis 24.4. in den StP gezogen werden:

Bei der Lehrperson erscheint er im Vertretungsfenster: (als Sondereinsatz „U“)

und in seiner Abrechnung:

Sollten unterjährige Projekte zum Zeitpunkt der Einspielung der def. LFV noch nicht bekannt sein, muss beim Feststehen des Projektes die LFV nochmals übertragen werden.
Eine Abgeltung der Lehrperson über Wertkorrektur ist NICHT erlaubt, es muss der gesamte Unterricht, alle zusätzlichen Tätigkeiten und alle Projekte der eingespielten LFV zu entnehmen sein!
Sollten die vom Programm errechneten Wochenstunden nicht hinreichend sein, muss analog zum vorherigen Beispiel (wie Variante 1, außer: Kein ignore-Haken und kein „=0.000“) vorgegangen werden.
1.6 Weitere Hinweise
1.6.1 Supplierungen Ihrer BundeslehrerInnen an der Neuen Mittelschule
Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten der händischen (a, b) und eine zur Programm-Erfassung (c)!
a) Wertkorrektur:
Für gehaltene Supplierungen wird eine Wertkorrektur durchgeführt.
Die Supplierstunden sind
-
- unter Stammdaten/Lehrer -> Karteikarte Wertkorrektur
- mit dem Datum der Woche in der diese gehalten wurden,
- mit dem Kennzeichen „V“ (Vertretungen) in der Spalte „Art“,
- mit der STUNDENANZAHL in der Spalte „Wert=“
und
-
- einem Text zu erfassen!

Somit werden diese korrekt in der Abrechnung berücksichtigt und mit dem MDL-File ausgespielt!
Sollten Sie U-Supplierungen benötigen (bei Supplierungen von Absenzen länger als 14 Tage) müssen Sie diese wie folgt erfassen:
-
- unter Stammdaten/Lehrer -> Karteikarte Wertkorrektur
- mit dem Datum der Woche in der diese gehalten wurden,
- mit dem Kennzeichen „U“ (U-Supplierungen an Partnerschule) in der Spalte „Art“,
- mit den WERTEINHEITEN in der Spalte „Wert=“
und
-
- einem Text zu erfassen!

ODER eine LFV-Änderung durchführen!
Somit werden diese korrekt in der Abrechnung berücksichtigt und mit dem MDL-File ausgespielt!
b) Sondereinsatz:
<Vertretungsplanung -> Planungsdialog>
-
- Lehrperson anwählen
- Tag und Stunde auswählen
- in der Lupe Fach, Klasse und Text eintragen


Sollten Sie U-Supplierungen benötigen (bei Supplierungen von Absenzen länger als 14 Tage) müssen Sie diese wie folgt erfassen:
-
- Lehrperson anwählen
- Tag und Stunde auswählen
- in der Lupe Fach, Klasse, Text und das Kennzeichen „U“ in der Spalte „Statistik“ eintragen.

MDL-Abrechnungsblatt-Vorschau:

c) Über das Vertretungsfenster
Haben Sie den Stundenplan Ihrer Lehrperson an der Partnerschule erfasst, so werden auch die Stunden an der Partnerschule im Vertretungsfenster zur Supplierung angeboten. Sie geben dann auf herkömmliche Weise einen Vertreter ein.
B- Supplierungen der entsendeten Lehrperson durch schuleigene LehrerInnen
Wenn Sie eventuell Supplierungen an der Partnerschule miterfassen möchten, da Sie bei Absenz Ihrer Lehrperson einen Fach-Supplierlehrer dorthin entsenden wollen:
-
-
- So dürfen Sie in Stammdaten/Klassen den Haken in der Spalte „Ignore“ nicht setzen.
- Anschließend setzen Sie den Stundenplan der Lehrperson der „FSx“ händisch, so wie die Stunden an der Partnerschule stattfinden.
- Ist nun die Lehrperson absent, so kann wie gewohnt in der Vertretungsplanung ein/eine VertreterIn (jemand der die Fachstunden übernimmt) eingetragen werden.
- Es muss KEINE zusätzliche Wertkorrektur durchgeführt oder ein Sondereinsatz angelegt werden.
-
Es muss das Fach dort suppliert werden, welches entfallen ist. D.h. Sie dürfen keine BundeslehrerInnen zur Supplierung an der Neuen Mittelschule entsenden, wenn es sich nicht um das entfallene Fach der Lehrperson des Schulversuches handelt!


